Wednesday, July 12. 2006
Durch meinen neuen Job "darf" ich wieder täglich Auto fahren und dementsprechend viel Radio hören.
Allerdings habe ich manchmal das Gefühl, in einem radio-musikalischen Funkloch zu wohnen, denn ich bekomme je nach Fahrtort nur zwei oder drei Sender, bei denen permanent Musik läuft.
Dafür krieg ich aber viel mehr dieser bildungspolitschen Klassiksender. Ich konnte somit schon viele, viele Hintergründe über Themen erfahren, von denen ich vorher noch net mal wußte, daß es sie gibt, u.a. dem Gondellieferverkehr in Venedig, der die Stadt langsam untergehen läßt und der jetzt von Deutschen rationalisiert werden soll.
By the way, bei einer dieser Sendungen hab ich auch folgendes gehört -und ich fand es so unglaublich passend zu dem strahlenden Sonnenwetter, das uns schon seit Wochen verfolgt, äääähm, erfreut :)
Oder hat sich von Euch schon mal jemand Gedanken darüber gemacht, wie der Sommer eigentlich riecht?

Sommergedicht von Ilse Kleberger
Weißt du, wie der Sommer riecht?
Nach Birnen und nach Nelken,
nach Äpfeln und Vergissmeinnicht,
die in der Sonne welken,
nach heißem Sand und kühlem See
und nassen Badehosen,
nach Wasserball und Sonnencrem,
nach Straßenstaub und Rosen.
Weißt du, wie der Sommer schmeckt?
Nach gelben Aprikosen
und Walderdbeeren, halb versteckt
zwischen Gras und Moosen,
nach Himbeeren, Vanilleeis
und Eis aus Schokolade,
nach Sauerklee vom Wiesenrand
und Brauselimonade.
Weißt du, wie der Sommer klingt?
Nach einer Flötenweise,
die durch die Mittagsstille dringt,
ein Vogel zwitschert leise,
dumpf fällt ein Apfel in das Gras,
ein Wind rauscht in den Bäumen,
ein Kind lacht hell, dann schweigt es schnell
und möchte lieber träumen.

Wednesday, July 12. 2006
Es hat mich ja schon so oft in den Finger gejuckt und jetzt da ich so ein überaus nettes Portal mit noch netteren Blognamen gefunden hatte, konnte ich nicht mehr widerstehen...
So here I am! :)